IP-Adressen, Subnetze und Broadcast
Eine IP-Adresse ist eine eindeutige Kennung für ein Gerät in einem Netzwerk. Sie wird verwendet, um Geräte auffindbar zu machen, damit Datenpakete genau an das richtige Ziel gesendet werden können (ähnlich wie eine Hausadresse).
Ein Subnetz ist ein logisch abgetrennter Teilbereich eines IP-Netzwerks. Beispiel: Wenn das gesamte Netzwerk eine Stadt ist, ist das Subnetz eine einzelne Strasse. Alle Häuser (Geräte) auf dieser Strasse können direkt miteinander reden, ohne dass die Post (der Router) die Briefe in eine andere Strasse bringen muss.
Die Subnetzmaske trennt die IP-Adresse in zwei Teile: Sie bestimmt, welcher Teil der IP-Adresse das Netzwerk (die Strasse) definiert und welcher Teil das spezifische Gerät (die Hausnummer) kennzeichnet.
Die Kurzschreibweise lautet /24.
Die Kurzschreibweise lautet /16.
Bei /24 gehören 24 Bits zum Netzwerk. Da eine IPv4-Adresse insgesamt 32 Bits hat, bleiben 8 Bits für die Geräte (32 - 24 = 8).
Es besitzt 254 nutzbare Adressen. Begründung: Mit 8 Bits für Geräte ergeben sich 256 Kombinationsmöglichkeiten (2^8). Davon müssen 2 Adressen abgezogen werden (die erste für die Netzwerkadresse, die letzte für den Broadcast), weshalb 254 für Geräte übrig bleiben.
Es besitzt 65'534 nutzbare Geräteadressen.
Ein Broadcast ist eine Nachricht, die gleichzeitig an alle Geräte im selben Subnetz gesendet wird ("Einer ruft, alle hören zu"). Ein praktisches Beispiel ist ein neues Gerät im WLAN, das per DHCP-Broadcast in die Runde ruft, um eine IP-Adresse von einem DHCP-Server zugewiesen zu bekommen.
Nein. Die Subnetzmaske 255.255.255.0 gibt vor, dass die ersten drei Zahlenblöcke identisch sein müssen. Hier ist der dritte Block unterschiedlich (1 vs. 2).
Ja. Bei der Subnetzmaske 255.255.0.0 müssen nur die ersten beiden Zahlenblöcke übereinstimmen. Da beide Adressen mit 192.168.x.x beginnen, liegen sie im selben Subnetz.
Ein Router übernimmt diese Aufgabe.
Mit dem Befehl ipconfig in der Windows-Eingabeaufforderung (CMD).